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Hanf und das Fibromyalgie-Syndrom

Dieser Artikel basiert auf frei zugänglichen Informationen. Die Daten, die als Basis für die Erstellung dieses Beitrags gedient haben, stammen aus Fachartikeln, Fachmagazinen oder Webseiten sowie Blogbeiträgen. Cbuy.ch ist nicht dazu berechtigt, Heil- und/oder Wirkungsversprechen abzugeben, die im Zusammenhang mit CBD oder sonstigen Cannabinoiden stehen. Bei Fragen oder sonstigen Anliegen steht Ihnen das Customer-Care Center von cbuy.ch gerne via E-Mail contact@cbuy.ch zur Verfügung.

Das Fibromyalgie-Syndrom (FMS) ist eine rätselhafte rheumatische Erkrankung. Betroffene Personen klagen über diffuse chronische Muskelschmerzen in Gelenknähe (aber nicht im Gelenk selbst) und über Erschöpfung, Schlafstörungen, Depressionen und eine Unzahl weiterer Beschwerden. Es gibt keine Symptome, die eindeutig auf die Erkrankung hinweisen. Deshalb wird Fibromyalgie oft mit Hilfe eines aufwendigen Ausschlussverfahrens diagnostiziert. Vom Zeitpunkt erster Symptome bis zur definitiven Diagnose können 5-10 Jahre vergehen – ein für Betroffene oft schmerzhafter und von Unsicherheiten geprägter Zeitraum (https://www.rheumaliga.ch/rheuma-von-a-z/fibromyalgie).

Zahlen über die Häufigkeit der Fibromyalgie existieren keine. Schätzungen gehen von rund 0,5% bis 5% der Bevölkerung aus. In der Schweiz spricht man daher von 40’000 bis 400’000 Betroffenen.

Fibromyalgie gilt immer noch als unheilbar. Aus diesem Grund arbeiten Wissenschaftler und Forscher seit längerem mit Hochdruck an einem wirksamen Gegenmittel. Im Zuge dieser Forschungsarbeit wurden im Verlauf der letzten Jahre bereits erste Studien veröffentlicht, welche die Behandlung von Fibromyalgie mit Cannabinoiden wie Cannabidiol (CBD) und medizinischem Cannabis genauer untersucht haben.

Fibromyalgie in der Wissenschaft
Bis heute fehlen detaillierte wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von CBD bei der Linderung von Symptomen der Fibromyalgie-Erkrankung. Im Folgenden stellt Ihnen cbuy.ch daher die wenigen bisher vielversprechenden wissenschaftlichen Stossrichtungen vor:

Endocannabinoide: Erste Erkenntnisse lassen darauf schliessen, dass Endocannabinoide einen positiven Einfluss auf den entzündungshemmenden Prozess von Fibromyalgie-Patienten haben könnten, da sie aus Lipidvorläufern bestehen. Lipide sind in lebenden Organismen vorkommende Naturstoffe, die hauptsächlich als Strukturkomponenten in Zellmembranen, als Energiespeicher oder als Signalmoleküle gebraucht werden. Diese setzen dann mit Hilfe von Neurotransmittern oder Immunzellen die Cannabinoid-Rezeptoren frei, sodass diese die benachbarten Zellen aktivieren und ihre entzündungshemmende Wirkung entfalten können.

Lipo-Aminosäuren: Lipo-Aminosäuren, eine endogene Unterfamilie der Eicosanoide, sind strukturell und metabolisch mit den Endocannabinoiden verwandt und weisen ähnliche entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften auf. Ihre Wirksamkeit in Bezug auf fibromyalgische Symptome muss jedoch erst noch eingehend wissenschaftlich untersucht werden.

In aller Kürze:
Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Forschung in Bezug auf die Behandlung von Fibromyalgie mit Hilfe von Cannabinoiden Fortschritte macht und bereits erste Erkenntnisse vorweisen kann. Besonders vielversprechend für weitere Untersuchungen scheinen die Endocannabinoide und Lipo-Aminosäuren zu sein. Beide weisen aufgrund ihres strukturellen Aufbaus entzündungshemmende und schmerzlindernde Charakteristiken auf – Eigenschaften, die bei der Behandlung von Fibromyalgie eine zentrale Rolle spielen.

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