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Hanf in der Kulturgeschichte – Teil 1

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Befürworter eines liberaleren Umgangs mit Hanf sprechen oft von dessen kulturgeschichtlicher Bedeutung. Dem Grossteil der Schweizer Bevölkerung ist diese Wichtigkeit jedoch nicht klar. Hanf wird meist entweder mit berauschenden Erfahrungen oder – und dies in deutlich weniger Fällen – mit seiner Eigenschaft als Lebensmittel in Verbindung gebracht. Im folgenden Artikel möchte Ihnen cbuy.ch erstmals einen Ausflug in die Kulturgeschichte des Hanfs ermöglichen. In einer kurz gehaltenen Aufstellung erfahren Sie, in welchen Religionen und Kulten Hanf eine wichtige Rolle spielte bzw. immer noch spielt.

Buddhismus:
In diversen buddhistischen Gruppierungen wird Hanf bereits seit dem 5. Jh. v. Chr. für verschiedenen Rituale verwendet – sei dies bei Initiationsriten oder zur Erlangung von mystischen Erfahrungen. Für gewisse tibetische Buddhisten gilt Hanf als die heiligste aller Pflanzen. Ausserdem soll sich Siddharte Gautama, der «historische Buddha», in den 6 Jahren vor seiner Erleuchtung ausschliesslich von Hanfsamen ernährt haben.

Hinduismus:
Einige Erzählungen sprechen davon, dass Shiva, einer der Hauptgötter des Hinduismus, seinen Anhängern Hanf vom Himalaja hinunterbrachte, damit sie zur Erbauung und Erleuchtung gelangen konnten. Des Weiteren gibt es einige hinduistische Mönchsorden, die Sadhus, welche zu rituellen und meditativen Zwecken regelmässig Hanf rauchen.

Rastafari:
In der Rastafari-Religion wird Hanf vor allem zum Zweck der Kommunikation mit Gott geraucht. Es ist jedoch nicht so, dass der gemeinsame rituelle Hanf-Konsum ein Muss ist.

Shintoismus:
Im Shinto, der ethnischen Religion der Japaner, wurde dem Hanf lange Zeit eine bindende Kraft bei der Eheschliessung zugeschrieben. Ausserdem wurden ihm abwehrende Kräfte gegen böse Geister nachgesagt und er soll für Frohsinn und Glück in zwischenmenschlichen Beziehungen sorgen.

Sufismus:
Auch im Sufismus, einer asketisch-spirituellen islamischen Strömung, spielt der Hanf eine wichtige Rolle. Bereits seit über einem Jahrtausend gilt die Hanfpflanze für die Sufis als Wegbereiter zur göttlichen Offenbarung und als Mittel, um mit Allah Einheit zu erlangen.

In aller Kürze:
Hanf spielt in diversen Glaubensrichtungen seit tausenden von Jahren eine wichtige Rolle. Meist wird er zu rituellen Zwecken verwendet. Manchmal soll er den Menschen im Leben selbst helfen, manchmal soll er die Kommunikation mit Gott ermöglichen bzw. intensivieren.  

Quelle: Herer, Jack (2016): Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf, Cannabis, Marihuana. Herausgegeben und mit einer Vorbemerkung von Mathias Bröckers zur Neuauflage 2013, S. 118f.

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